KSV-Ringer schaffen durch Falschdarstellungen Emotionen in der Bevölkerung gegen den TSV Musberg

Spätestens seit August 2015 ist den Ringern des KSV und des TSV Musberg aus Gesprächen mit der Verwaltungsspitze der Stadt bekannt, dass eine Abspaltung der Ringer vom TSV Musberg nicht automatisch zum Erhalt der Trainingszeiten für die Ringer im städtischen Gymnastik- und Fitnessraum („Ringerraum“) führen wird. In allen Gesprächen der Stadt, auch danach, wurde dies immer wieder betont und auf die Folgen für die Ringer hingewiesen. Die Stadt verwies auf gängige Verwaltungspraxis, dass für einen neuen Verein bei der Nachfrage nach Trainingszeiten in den städtischen Hallen das Prinzip „alt vor neu“ gilt. Dem TSV Musberg wurde wie den anderen drei Mehrspartensportvereinen unserer Stadt die Belegung der städtischen Hallen und Sportplätze verantwortlich übertragen, dies wurde zuletzt nochmals am 11.4.2018 bestätigt. Der KSV Musberg hat trotz all dieser Vorwarnungen seinen Mitgliedern und Freunden immer wieder auch öffentlich das Gegenteil behauptet. TSV-Ringer ignorieren das Weisungsrecht des TSV-Verwaltungsrates! Auf seiner Home Page hat der KSV oberflächlich und sehr unklar und meist unwahr zu vielen Fragestellungen Stellung bezogen und verbreitet so Fake News. Nachfolgend die wichtigsten Richtigstellungen, die auch bewiesen werden können:

Falsche Behauptung 1: Der KSV hat seinen Mitgliedern im Okt 2017 und danach erklärt, dass er mit dem TSV Musberg eine Regelung über die Nutzung des „Ringerraumes“ gefunden habe, um nebeneinander zu existieren (STN 15.3.2018).

Richtig ist: Der TSV Musberg hat zu keiner Zeit mit dem Konkurrenzverein KSV über eine solche Regelung gesprochen oder dem KSV Zusagen gemacht.

Falsche Behauptung 2: Der KSV und die Ringer erklären, dass nach dem Schreiben der Stadt vom 22.3.2019 der TSV Musberg allen Ringer Hallenverbot im „Ringerraum“ erteilt habe.

Richtig ist: Der TSV Musberg hat im Gespräch des Vorstandes und der TSV-Abteilungsleiter mit dem KSV am 5.12.2017 unmissverständlich deutlich gemacht, dass ein Training für KSV- lizenzierte Ringer (Startlizenz und startberechtigt nur für den KSV) es keine Trainingszeiten im „Ringerraum“ ab Vereinswechsel 2018 mehr gibt. Diese Regelung ist im Wettkampfsport bei Vereinswechsel allgemein immer üblich. Ringer ohne Startlizenz für den KSV könnten jedoch weiter Training zu vom TSV festgelegten Zeiten z.B. im Ringerkindergarten und bei den Senioren im Ringen oder bei anderen Sparten nutzen. Wenn ein Sportler zu einem anderen Verein – z. B. vom TSV zum KSV- wechselt, trainiert er auch dort für seine Kämpfe für den neuen Verein. Wechseln die Mannschaften des TSV komplett zum KSV und haben auch die Startlizenz nur noch für den KSV, so müsste der KSV ihnen Trainingsmöglichkeiten anbieten. Dies kann der KSV aber nicht! Seine wiederholenden falschen Versprechen gegenüber seinen Sportlern und Anhängern, dass man sich mit den TSV schon einigen werde, kann der KSV nicht erfüllen! Mit falschen Behauptungen über die Abspaltungsgründe (Musberger Sportreport 2 / 2018) versucht der KSV einige CDU Gemeinderätinnen und FDP / LE Bürger für eine Abweichung des Prinzips „ alt vor neu“ zu gewinnen. Diese Gemeinderäte nehmen diese Manipulationen unkritisch hin und schädigen damit vorsätzlich den TSV Musberg.

Falsche Behauptung 3: Der TSV Musberg bietet keine Stunden mehr im „Ringerraum für den Ringerkindergarten (Di.) und für die Senioren(Fr.) an.

Richtig ist: Die Übungsleiter waren Doppelmitglied im KSV / TSV und haben die TSV-Mitgliedschaft vorsätzlich ohne Rücksicht auf das TSV Ringertraining Ende März fristlos mit Hinweis auf die Aussperrung der lizenzierten Ringer gekündigt. Ohne Übungsleiter kann der TSV den Ringerkindergarten und den Seniorensport derzeit nicht durchführen. Der Konkurrenzverein KSV erklärte dieses Sportangebot im TSV für beendet und will dieses selbst ohne Halle neu entwickeln und so die TSV-Ringsportler abwerben!

Falsche Behauptung 4: Die TSV / KSV Ringer fordern vom TSV gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 29.6.2018 und Auflagen der Stadt ein Konzept für das Ringen. Sie fordern den TSV auf, dieses Konzept zusammen mit dem Konkurrenzverein KSV zu erstellen!

Richtig ist: Der Beschluss am 29.6.2018: „Der TSV Musberg braucht alle derzeitigen Hallenkapazitäten für die sportliche Entwicklung gerade für die Jugend und deshalb bleibt Ringen im TSV Musberg aktiv“. Der TSV muss mit dem Konkurrenzverein KSV kein Konzept Ringen erstellen. Das ist der durchsichtige Wunsch des KSV, um an die Trainingszeiten im „Ringerraum zu kommen! Die Stadt hat mit Schreiben vom 11.7.2018 ein Nutzungskonzept für den „Ringerraum“ gefordert, das vom TSV am 18.7.2018 übergeben wurde.

Falsche Behauptung 5: Die Ausgliederung der Ringer in den KSV wird damit begründet, dass der TSV Musberg keinen Leistungs- und Wettkampfsport sondern Breitensport betreibt.

Richtig ist: Der TSV Musberg betreibt und fördert auch finanzielle seit mehr als 50 Jahren aufbauend auf dem Breitensport Leistungs- und Wettkampfsport. Großartige Erfolge auch im nationalen und internationalen Bereich von Einzelsportlern und von Mannschaften im Ringen, Tischtennis, Fußball und der Leichtathletik sind Beweise dafür.

Falsche Behauptung 6: Der KSV führt in einem Beitrag auf seiner Home-Page aus, dass nur die Buchhaltung der TSV-Ringerabteilung nach Beschluss des Verwaltungsrates zentral in der Geschäftsstelle geführt werden soll.

Richtig ist: Die Zentralisierung der Buchhaltung wurde Schritt für Schritt beginnend mit der Leichtathletik und der Ringerabteilung eingeführt. Es folgte die Tennisabteilung. Ausschlaggebend waren u. a. steuerpflichtige Lohnzahlungen und Veranstaltungen im wirtschaftlichen Geschäfts-betrieb mit zeitnah zu erklärender Umsatzsteuer.

Falsche Behauptung 7: Der TSV habe den Ringern vorgeschrieben, maximal in der Oberliga zu ringen.

Richtig ist: Der damalige Abteilungsleiter Ringen hat in der Diskussion über die sportliche Entwicklung diese Aussage Oberliga getroffen. Es wurde vereinbart, dass bei einem Aufstieg in die höheren Klassen immer vorab eine belastbare Finanzplanung erstellt wird, um finanzielle Risiken wie zu Zeiten der 1. Bundesliga 2011 zu vermeiden.

Falsche Behauptung 8: Der KSV führt bei seinen Fragen und Antworten auf seiner Homepage aus, dass die Lizenzen der Ringsportler personifiziert sind und daher die Sportler nach eigenem Beschluss zu einem anderen Verein wechseln können.

Richtig ist: Jede Lizenz eines Sportlers ist personifiziert. Der Ringer kann selbstverständlich seinen Vereinswechsel erklären. Die Lizenzen der Ringer sind jedoch gemäß § 5 der Startberechigungsbestimmungen (StBB) des DRB Eigentum des Vereins, für den der Sportler startberechtigt ist und von diesem auch zu verwahren. Für einen Vereinswechsel gelten die vorgenannten Bestimmungen, die eine schriftliche Form des Wechsels vorschreiben. Dies ist nicht erfolgt. Erst dann kann der Startpass vom Verein unterschrieben an den neuen Verein übergeben werden.

Falsche Behauptung 9: Der KSV vermittelt in der Öffentlichkeit den Eindruck, dass der KSV durch das Verhalten des TSV Nachteile hat.

Richtig ist: Der KSV hat zum Jahreswechsel 2018 / 2019 die Startausweise (Lizenzen) der Ringer im TSV entwendet und dem KSV zugespielt. Der KSV hat es unterlassen gemäß Startberechtigungsbestimmungen des DRB / WRV hierfür die verpflichtenden „Ablösezahlungen“ in fünfstelliger Höhe zu leisten. Auch die Miete der Stadt für die Nutzung des „Ringerraumes“, die vom TSV gezahlt wurde, verweigert der KSV und das Finanzamt verliert Umsatzsteuer.

Falsche Behauptung 10: Beim TSV Musberg habe es „durch die falsch getätigten Abrechnungen, Steuererklärung und noch vieles mehr, nie zu einer Anklage oder Verfahren seitens der verantwortlichen Behörden und Verbände geführt.“

Richtig ist: Nur durch die interne Prüfung durch die haftenden Vereinsvorsitzenden, die sich auch fachkundig gemacht hatten vorab der Prüfung der Rentenversicherung, ist dem TSV Musberg kein Schaden durch die eigenmächtige und nicht abgestimmten Handlungsweisen der Ringer entstanden.

Falsche Behauptung 11: Der KSV behauptete am 29.6.2018 auch, dass nach der externen Steuerprüfung keine fachliche Beratung durch den TSV und seinem Steuerbüro der Ringerabteilung angeboten wurde. Daraufhin haben sich die Ringer- Verantwortlichen damals selbst um eine externe Beratung gekümmert und das Fehlverhalten, das auf fachliche Unwissenheit der tätigen Ehrenämtlern basierte, vollständig und aus selbst erwirtschafteten Mitteln (Rücklagen) korrigiert und ausgeglichen.“

Richtig ist: Der TSV-Vorstand hat eine klare und den Gesetzen folgende Auffassung zu Steuer und Abgaben auf Lohn der Ringer vertreten. Diese Auffassung wurde auch von unserer Steuerberaterin geteilt. Zur Unterstützung wurde ein Expertengutachten eingeholt, das die Auffassung des TSV-Vorstandes bestätigte. Die TSV Ringerabteilung hat kein Gutachten vorgelegt und auch keines aus ihrem Haushalt bezahlt, sondern der TSV! Einzig der Controller und Wirtschaftsprüfer der TSV-Ringer wollte diese Auffassung des TSV nicht teilen. Der Prüfer der Sozialversicherung, nicht wie vom KSV behauptet Steuerprüfer, erklärte die Auslegung des Vorstandes ebenso für richtig gemäß den bekannten Gesetzen. Der Controller und Wirtschaftsprüfer der Ringer hat es sich in dem Abschlussgespräch mit dem Prüfer der Rentenversicherung aber auch nicht nehmen lassen, den Prüfer auch noch in der Anzahl von den Ringern abgegebenen Statusfeststellungen für die eingesetzten ausländischen Ringer unwahr zu unterrichten. Die Vereinsvorsitzenden wurden nach Abschluss der Prüfung der Rentenversicherung vom Prüfer für die verspätete Zahlung der Abgaben auf Lohn und der unwahren Unterrichtung im Abschlussgespräch mündlich verwarnt!

Falsche Behauptung 12: In den letzten 6 Jahren haben 3 Mediatoren versucht zu vermitteln…. Schon 2012 wurde OB Klenk vom damaligen Abteilungsleiter um Vermittlung gebeten….

Richtig ist: Es gab nur eine Mediation in 2012 an zwei Abenden. Diese war vom damaligen Vorstandsvorsitzenden des TSV Musberg angeregt worden. Das wichtigste Ergebnis der Moderation war die Anerkennung der neuen, sehr allgemeinen Finanzordnung auch durch die Ringerabteilung. Zuvor hatte die Ringerabteilung gegen die Finanzordnung gestimmt. Bis heute begründen die Ringer die Nichtbeachtung der Finanzordnung im Vereinsalltag damit, dass sie gegen diese Finanzordnung gestimmt hätten!! Mit Herrn Rainer Häußler und Herrn Albrecht Stäbler fand im Januar 2016 an zwei Abenden eine Moderation – nicht Mediation- statt. Das Ergebnis wurde in einer Verabredung zusammengefasst und vom TSV, KSV und der TSV Ringerabteilung unterschrieben. Der KSV distanziert sich heute von dieser Verabredung. Ein weiterer Kompromiss wurde von den Moderatoren mit den Ringern am 15.8.2017 erarbeitet. Die Alternative 1 - Verbleib im TSV mit Sicherung des Vermögens für die TSV Ringer - wurde mit dem TSV jedoch nicht diskutiert. Der KSV beharrte eintgegen dem vereinbarten nur noch auf der Alternative 2 - Abspaltung und Erhalt des eigenen Fördervereins. Danach stand nur noch das Ringen in Musberg um jeden Preis mit Erhalt des Fördervereins der Ringer im Vordergrund der Diskussion, nicht aber die Zukunft des TSV Musberg. Die Gespräche wurden daher vom TSV Musberg abgebrochen. Ein Vermittlungsversuch von OB Klenk fand auch 2012 nicht statt, sondern im Sommer 2015 und danach im Dezember 2015 mit BM Dr. Kalbfell. Aus diesem letzten Gespräch entstand die Moderation unter R. Häußler 2016.

Weitere unwahre Behauptungen des KSV betreffen die Textformulierung zur Abstimmung am 29.6.2018 in der Mitgliederversammlung, die Versuche der Ringer zur finanziellen Autonomie im TSV, die eigenen Einnahmen und Finanzierung der Bundesliga, den Bau des Gymnastik- und Fitnessraum 1974 und dessen spätere Nutzung durch Ringen, den Mattenkauf und angeblich ausgeschlagene Kompromisse durch den TSV Musberg, auf die hier nicht weiter eingegangen werden soll.