Jahresabschlußtraining in 2015 mit Rudi Morgenstern, 6. Dan Karate

„Weihnachtstraining“  mit Rudi Morgenstern.

Und wie im Fluge sind 12 Monate vergangen. Es war schon wieder so weit. Unser „Weihnachtstraining“  stand vor der Türe. Am Freitag, den 20.11.2015 kamen  knapp 30 Kleine und Große Aikidoka in unser Dojo.
Ebenso wie im letzten Jahr durften wir Rudi Morgenstern, 6. Dan Karate, auf der Matte begrüßen und 2 Stunden „Karateluft“ schnuppern.  Nach einer kurzen Aufwärmrunde ging es los. Rudi zeigte uns zuerst die korrekte Grundstellung. Es folgte die Demonstration der korrekten Handhaltung und des Faustschlages sowie des dazugehörenden Abblockens.
Erweitert wurde das Ganze noch mit dem Üben von Tritten. Spätestens hierbei wurde es für uns dann richtig schwierig. Tritte gibt es schließlich im Aikido nicht. Hierbei kommt es ganz entscheidend auf einen guten und korrekten Stand an. Sonst fällt man selbst um! Zwischendurch zeigte uns Rudi eine von 27 (!) Katas. Wir waren beeindruckt. Im Nu waren auch schon die beiden Stunden vorüber und es ging zum gemütlichen Teil des Abends über.
Wie jedes Jahr hatte jeder eine Kleinigkeit zum Essen mitgebracht und so wurde flugs ein Buffet aufgebaut, bei dem sich jeder bedienen konnte. Uns bleibt nur wieder einmal mehr Danke zu sagen. Danke an Rudi, dass du dir die Zeit genommen hast,
Danke an ISI für ihren unermüdlichen Einsatz das ganze Jahr über und Danke an die Jugendtrainer, die auch ständig bereit sind und an die vielen anderen, die auch aushelfen, wenn Not am Mann ist. Mögen die nächsten 12 Monate etwas langsamer vergehen… Bericht von Dietmar Sauter, Stellvertreter der Sparte Aikido

Kinder / Jugendlehrgang am 10. Oktober 2015

Endlich war es wieder soweit. Der diesjährige Kinder/ Jugendlehrgang fand wieder in Musberg statt, im eigenen Dojo. Unsere Lehrer waren Alexander Stock und Harald Hämmerle, beide haben den 1. Dan Aikido. Nach der Begrüßung durch Lehrgangsleiter Dietmar begann der Lehrgang pünktlich um 16:00 Uhr. Nach einem kurzen Aufwärmspiel begann die Gymnastik zum warm werden und mit Dehnübungen, die im Aikido sehr wichtig sind. Nachdem wir ein paar Sabakis geübt hatten (einfache Ausweichbewegungen) kamen wir auch schon zu den einfacheren Techniken,im wöchentlichen Training waren diese noch einfach, aber heute, aus einem anderen Angriff, plötzlich ziemlich schwer.Die Meister zeigten uns noch Techniken, die man auch im Alltag anwenden kann, z. B. wenn man gewürgt werden sollte. Damit durften wir uns versuchen und nach den ersten paar Mal ging’s dann auch und man verstand diese Technik besser. Nach zwei Stunden mit kurzer Pause war der Lehrgang dann leider auch schon wieder vorbei. Lehrgangsleiter Dietmar bedankte sich bei beiden Meistern mit einem kleinen Geschenk. Nach dem gemeinsamen Mattenabbau wurden die Pizzen für die hungrigen Mäuler angeliefert. Und wir ließen uns diese schmecken.

Es fanden alle, dass diese zwei Stunden sehr schnell vorbei waren und wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr, etwa um den gleichen Termin. Einen ganz HERZLICHEN DANK schicken wir den beiden Meister/ Trainer mit diesem Bericht zu. Ohne euch wäre der Tag nicht so lustig und trotzdem sehr lehrreich gewesen. Bericht von Florian Herold und Duncan Gering, beide 14 Jahre alt.

Jahresausflug mit Kanufahren und Grillen

Jahresausflug der kleinen und der großen Aikidoka auf Neckar und Rems. Dieses Jahr führte uns unser Aikidoausflug auf das Wasser. Gemeinsam mit unserer netten Leiterin wagten wir uns auf Neckar und Rems. Nachdem alle ihre Schwimmwesten anhatten und die Boote ans Ufer transportiert waren, gab es eine kurze theoretische Einführung an Land. Als Erstes wurde uns gezeigt, wie man so ein Kanu überhaupt steuert und dann gab es natürlich die obligatorischen und wichtigen Sicherheitshinweise. Auf dem Wasser konnten wir auf der Rems, einem ruhigen Seitenarm des Neckars, das Kanufahren ausprobieren. Wir lernten das Päckchen kennen. Dies ist eine sehr stabile Formation der Kanus. Die Boote liegen dazu parallel nebeneinander im Wasser und werden an den Rändern zusammengehalten. Das „Päckchen“ wird immer dann gemacht, wenn etwas Neues erklärt wird oder wenn ein größeres Schiff kommt, das eine Welle hinter sich erzeugt. Die Stabilität der Konstruktion durften wir auch testen, indem sich immer ein paar Leute gleichzeitig vorne oder hinten auf die Ränder der Kanus stellten. In einem abzweigenden Kanal konnten wir einmal eine etwas stärkere Strömung erleben. Allerdings war er recht eng und es war nicht einfach, die Kanus wieder zu wenden, um zurückzufahren. Auf verschiedenen Streckenabschnitten gab es für uns dann unterschiedliche Aufgaben zu lösen. So sollten wir beispielsweise im Stehen paddeln, zwei Leute sollten sich anders herum drehen oder der Hinterste sollte die Augen schließen. Der Hinterste ist auch gleichzeitig der Steuermann, also mussten die Vorderen ihrem Steuermann Anweisungen geben. Erstaunlicherweise ging keiner über Bord! Gegen Ende unserer Tour spielten wir noch zwei Spiele. Beim ersten Spiel ging es darum, Quietsch-Enten, Bälle und ein Schweinchen einzusammeln, die auf dem Wasser verteilt wurden. Jedes Kanu bildete dabei  ein Team Danach spielten wir Wasserpolo. Alle spielten gemeinsam gegen das Kanu unserer Leiterin, das als Tor diente. Der Ball musste mindestens einmal untereinander zugespielt werden, ohne ins Wasser zu fallen. Erst dann konnte versucht werden, ein Tor zu schießen. Das war jedoch nicht so einfach, da dieses Kanu Tor sich ständig bewegte. Kurz bevor es wieder an Land ging, durfte, wer wollte, noch ins Wasser springen. Nach dem Reinigen und Verladen der Kanus ließen wir den Tag gemütlich beim Grillen auf der angrenzenden Wiese ausklingen.

Bericht von Yola Sandlass, 13 Jahre.

Ein ganz großen Dank geht wieder an Dietmar, der diesen Ausflug wieder bestens organisiert und gemanagt hat.

Großer jährlicher AUD Lehrgang Musberg im April

AUD Lehrgang vom 25.04. bis 26.04.2015 Alle Jahre wieder, kommt – nein, nicht das Christkind – der große Mattentransport von unserem Dojo in der Gymnastikhalle und vom Dojo Aichtal in die Festhalle Musberg. Am Freitag war es also wieder soweit und kräftiges Zupacken möglichst vieler Hände war gefragt, um die Vorarbeiten zu erledigen. Das Training übernahm an beiden Tagen Gerhard Mai, 6. Dan Aikido, und damit der ranghöchste Meister der Aikido - Union Deutschland. Wir freuten uns an beiden Tagen jeweils etwa 30 Aikidoka aus Hessen, Bayern und Baden-Württemberg begrüßen zu können. Nach der Gymnastik ging es auch gleich zur Sache. Zuerst wurden Vierer Gruppen gebildet, im Wechsel war immer einer der Verteidiger, die drei anderen die Angreifer. Der Angriff hieß Yokomen-uchi , schräger Schlag von oben zum Hals des Gegners. Dieser musste „nur“ ausweichen, aber auf drei verschiedene Arten. Bei drei Angreifern, die ständig aus allen Richtungen kommen, schwierig genug! Anschließend kamen dann noch diverse Techniken zum Abrollen oder auf die Matte festlegen, dazu. Am Sonntag ging es dann weiter mit dem Stab. Teilweise auch bekannte Techniken, mit dem Jo dann aber doch wieder völlig neu. Ebenso gab es diverse Techniken wie Irimi-nage, Koshi-nage und Kaiten-nage soto, aber in einer ganz kurzen und direkten Form ausgeführt. Ferner durften sich die Schülergrade noch an der ersten Kata und die Meistergrade an der zweiten Kata versuchen. Ehe wir uns versahen, war auch diese zwei Stunden-Einheit vorbei. Nach der Verabschiedung von Gerhard, ISI überreichte ihm ein Geschenk, wurde zum Mittagessen eingeladen. Es gab leckere Fleischküchle mit Kartoffel, Gurken und Tomatensalat vom Hirschgraben gekocht und bereitgestellt. Mit Kaffee, ofenfrischen Brezeln, selbstgebackenen Kuchen und anderen kleinen Snacks stärkten sich die inzwischen wieder abgekühlten Aikidoka. Eine kleine Umfrage unserer Kinderreporter hat ergeben, dass der Lehrgang allen Teilnehmern sehr gut gefallen hat. Er war abwechslungsreich und herausfordernd. Auch das Essen hat allen sehr gut geschmeckt und unser Lehrer, Meister Gerhard, hat sich für das geleistete Training der Teilnehmer bedankt. Und damit bleibt uns nur noch DANKE zu sagen, bei Gerhard für die wie immer technisch perfekten Trainingsinhalte, den Gästen fürs Kommen und Mitmachen und beim Team des Hirschgrabens für die gute Bewirtung. Wir sehen uns alle wieder fast zur gleichen Zeit im nächsten Jahr.

Bericht von Dietmar Sauter und Kai Hoppe